05.04.2012

Kickers - Hopfenheimer II 2:2 (0:1)
Na ... sooo nicht

Gründonnerstag.
Aber Grün war nicht viel im Spiel, außer vielleicht der Rasen - und da auch nicht sooo viel. Ansonsten viel ekliges neon-orange, und .. zu wenig, viel zu wenig, blau.

Aber apropos Gründonenrstag.
Schieben wir mal kurz eine Blidungslückenschließeinheit ein:

Gründonnerstag:

Die Herkunft des Namens ist nicht geklärt, es konkurrieren besonders vier Thesen, die sich nicht notwendigerweise gegenseitig ausschließen müssen, da auch mehrere Faktoren bei der Entstehung des Namens zusammengewirkt haben können:

1.
Herleitung von virides („die Grünen"), den Büßern, die „dürres Holz" gewesen waren und jetzt am antlastag, dem Tag des Kirchenbußerlasses, wieder (nach Lukas 23,31) lebendiges, "grünes Holz" der Kirche wurden und wahrscheinlich in weißem Kleid vielleicht mit grünem Schultertuch zur Kommunion schritten.

2.
Herleitung aus der liturgischen Farbe Grün. Der heutige Farbenkanon des Römischen Ritus sieht Weiß als liturgische Farbe für den Gründonnerstag vor, dieser Farbenkanon war jedoch vor dem 16. Jahrhundert nicht verbindlich und in den Eigenriten der Diözesen vielfach abweichend geregelt. Da aus dem Gebrauch der Farbe Weiß in der Gründonnerstagsliturgie auch die Bezeichnung „Weißer Donnerstag" (ndl. Witte Donderdag, franz. jeudi blanc) entstanden ist, könnte ebenso aus regional abweichender Verwendung von Grün auch der Name Grüner Donnerstag, Gründonnerstag entstanden sein.

3.
Herleitung aus dem seit dem 14. Jahrhundert bezeugten, aber möglicherweise schon älteren Brauch, am Gründonnerstag besonders grünes Gemüse (Grünkohl, Salate, Nesseln, junge Triebe) und grüne Kräuter zu essen.[1][4][6] Dies steht nicht nur im Einklang mit den allgemeinen Fastenvorschriften für die Karwoche, sondern auch in Verbindung mit vorchristlichen Vorstellungen, dass dadurch die Kraft des Frühlings und eine Heilwirkung für das ganze Jahr aufgenommen werde. In einigen Regionen hatte der Gründonnerstag auch eine besondere Bedeutung für das Bestellen von Feld und Garten, als Tag der ersten Frühlingsaussaat oder als ein Tag, an dem man sich von der Aussaat oder vom Setzen oder Beschneiden der Pflanzen besonders reichen Ertrag versprach.[7]

4.
Herleitung aus dem „Greinen" (ahd. gri-nan, mhd. grînen, „lachend, winselnd, weinend den Mund verziehen") der Büßer am Gründonnerstag.] Aus mündlich gebrauchtem, aber schriftlich nicht bezeugtem grîn donerstac wäre in dem Fall durch volksetymologische Umdeutung Grüner Donnerstag > Gründonnerstag entstanden. Da jedoch dieser Tag seit dem 4. Jahrhundert ein kirchlicher Freudentag war, an dem die zuvor Exkommunizierten nach Buße und Vergebung endlich wieder zur Kommunion zugelassen, also wieder „grünendes Holz" am Stamm der Kirche nach Lukas 23,31 waren, erscheint die Annahme eines Klagedonnerstags widersinnig.

Ob widersinnig oder nicht, ich tendiere zu 4.; zum greinen war da snämlich auch, was die Blauen ind en ersten 45 Minuten abgeliefrt haben. Ha ... ich sach mal - so wird das nichts mit dem Aufstieg. Sehen andere übrigens genauso ...
Beispiel gefällig?
O.K.:
"Was uns auszeichnet ist Kampfgeit, der Rest ist (leider) nur Durchschnitt."
Yep, nix neues, die ganzen anderen zweiten Mannschaften haben uns hier und da was vorraus, wa sdie Technik angeht.
Ansonsten - ganz stimmt es nicht - denn Leist, Grüttner und evtl. auch Murkskäse, waren nicht Durchschnitt ... aber .. na .. oder ... doch .. vielleicht ...

Noch ein Bsp.:
A:
"So spielt kein Tabellenführer"
B: "
Doch, sieht man doch"
C: "
Wir sind nur vorne, weil die anderen zu blöde sind ..."

Hmmm ... und das obwohl die ziemlich Narrenfreiheit haben. Warum sich die Affen vom Hof und vom Hopp so gebaren dürfen und es hat keine Konsequenzen, das schürt wieder die Verschwörungstheorien. Schon mal bemerkt, dass die Clubs mit Knete deutlich härter in die Zweikämpfe gehen können, als andere? ... Äha ... mir auch.
Oder sagen wir es mal zumindest so: Die Neon-Orangen Knaben machten es einem nicht schwer, sie auch weiterhin nicht zu mögen. Schauspieler .. Provokateure ... und sie fallen, rein optisch, schon toll.

Und nu?
Na - vor der Saison wäre ich mit insgesamt 4 Pünltchen gegen die Dreckschweinchen aus Hoffenheim sehr, sehr zufrieden gewesen.
Nu - angesicht der Tabellensituation ... nciht ganz. es wird, das Gerechne geht los und ich hab mal wieder Angst ...

By the way:
nach dem Spiel, Rentne rbleibt beim Amerikanischen Fußball stehen, schüttelt den Kopf und meint:
"Das ist ja noch blöder, als das was unsere zusammenkicken ..."

Zum Abschluß mal nochmal in das gleiche Horn, wie letztes Mal, gestoßen.
Habe ich da in einem Forum gelesen, dass aus Memmingen welche kommen, die mir ein belegtes Weckle hätten mitbringen sollen? Olli? Wo waren die, bzw. wo war das Weckle?

Als ich nach Hause kam. habe ich nämlich wieder nichts bekommen ... aber noch ist ja Hoffnung, wenn es so kommt wie in folgendem Dialog:

D: "Aber hallo, da geht ja das Licht auf, wenn man Dich sieht ...!"
Äh, ich:
"Sag mal das meiner Frau (für die Unwissenden auch LAG, EX-LAG, EF, NEB (Nichtessensbereiterin)), die sieht das manchmal anders ..."
D: "Ach das wird schon auch noch .... "
Ich nu wieder:
" Meinst Du ...?"
H: "Ja, heute drei Punkte und alles ist gut ... "
Hmm....
Weckle versprechen, Siege und drei Punkte, Aufstiege ... und dann an der Tanke nach 22.00 Uhr auch noch kein Bier bekommen ... nur Alkoholfrei. So geht man doch nicht mit mir um, Mensch!
Meine Leidensfähigkeit - obwohl gestählt in jahrelangem blauem Einsatz - wird weiterhin auf eine harte Probe gestellt.
Und jetzt noch Worms ...
Trotzdem ... frohe Ostern wünscht der Waldaubruddler und der blaue Osterhase ... haltet die Schlappohren steif ... BLAU BLEIBEN!